Gelungener Auftakt für die Blau-Gelben
Die Mannen von Trainer Erhard Geck starteten
erfolgreich in die neue Spielzeit 2007/2008. Im Nachbarschaftsderby beim KSV
Weckesheim errangen die Blau-Gelben einen 1: 0-Sieg und die seit drei Spielzeiten zum ersten Mal wieder im Einsatz befindliche zweite Mannschaft
erreichte ein 2:2-Unentschieden.
Die erste Mannschaft
des SVR zeigte im ersten Punktspiel
der neuen Saison eine ansprechende Leistung gegen einen allerdings
ersatzgeschwächten Gegner. Lediglich die mangelnde Chancenverwertung
verhinderte ein dem Spielverlauf entsprechendes klareres Ergebnis als das 1:0,
das am Ende lautstark von den zahlreichen mitgereisten Fans gefeiert wurde. Der
SV zeigte während der gesamten Partie die gefälligere und zielstrebigere
Spielanlage. Die KSV-Abwehr konzentrierte sich vorrangig auf den Heimkehrer im
blau-gelben Dress Markus Wehrum, wodurch sich
seine Nebenleute, allen voran Hendrik Bernert, Daniel Glässner, Benny
Wolf und Sezai Kardas, ein ums andere Mal gut in Szene setzen konnten. Bereits
nach drei Minuten visierte der Ex-Wohnbacher Wolf aus spitzem Winkel den
Außenpfosten des KSV-Gehäuses an und Daniel Glässner scheiterte kurze Zeit
später an dem glänzend aufgelegten KSV-Torhüter. Auch beim 1:0-Treffer der Reichelsheimer
konnte der KSV-Spielertrainer zunächst klären, den Abpraller beförderte Sezai
Kardas zur SV- Führung in die Maschen des KSV.
Auch im zweiten Abschnitt kombinierte der SV gefällig, ließ
aber den Angriffsdruck der ersten halben Stunde zunächst etwas vermissen. Die
Gastgeber Ihrerseits kamen fast ausnahmslos bei Standardsituationen zu Erfolg
versprechenden Aktionen. Lediglich einmal musste SV-Keeper Michael
Penow-Michalak aus dem Spiel heraus energisch zupacken, um den Ausgleich zu
verhindern. Bei einem 18-Meter Freistoß des KSV rettete die Latte und einen
zweiten konnte der SV-Torsteher über das Gebälk lenken.
Auf der anderen Seite
ergaben sich gegen Spielende hingegen reihenweise ausgezeichnete Torchancen für
den SV. Daniel Glässner scheiterte gleich zweimal mit seinen Soli am
hervorragenden KSV-Torwart Stadler. Jens Hönicke hatte selbigen bereits
ausgespielt, setzte den Ball aber nur ans Außennetz und Hendrik Bernert konnte
seine exzellente Einzelleistung ebenfalls nicht mit einem Torerfolg krönen.
Sein Abschluss landete nur am Torpfosten des KSV und den Nachschuss setzte
Sezai Kardas neben das Gehäuse. So blieb es am Ende beim durchaus verdienten
1:0-Erfolg der Reichelsheimer.
lm SVR-Aufgebot. standen: Michael
Penow-Michalak, Severin Schäfer, Sebastian Scholz, Carsten Hild, Thomas Hench,
Daniel Glässner, Sebastian Keil, Hendrik Bernert, Benjamin Wolf, Sezai Kardas,
Markus Wehrum, Jens Hönicke, Michael Grimm, René Prohaska, 2. TW Sascha Geier.
Die Reserve des SVR begann ihr erstes Spiel
überzeugend. Man ließ den Gegner kaum zur
Entfaltung kommen, gewann viele Zweikämpfe
und ging nach gut einer Viertelstunde durch einen abgefälschten 16-Meter-Schuss
von Gerald Naffin verdient mit 1:0 in Führung. In
der Folgezeit, versäumte es die Mannschaft um Oldie Lambert Linhart die Führung
auszubauen.
So fanden die Gastgeber bei
schwindenden Kräften der SV-ler, die dem hohen Anfangstempo Tribut zollen
mussten, immer besser ins Spiel zurück. Nahezu mit dem Halbzeitpfiff gelang dem
KSV nach einem Eckstoß aus einer unübersichtlichen Situation vor dem
SVR-Gehäuse nicht unverdient der Ausgleichstreffer. Die zweite Halbzeit
dominierten eindeutig die Gastgeber, was sich in der 2:1-Führung auch bald nieder schlug. Den Ausbau der Führung
verhinderten dann im weiteren Spielverlauf die vielbeinige SV-Abwehr, Torhüter
Sascha Geier oder der schwache Schiedsrichter, der einige brenzlige Situationen
im SV-Strafraum großzügig auslegte. Erst die Einwechslung der Routiniers
Michael Bernert und Alexander Kuhn brachte beim SV wieder etwas mehr Ruhe und Entlastung ins Spiel.
Letztgenanntem war es dann auch
vergönnt nach einem schönen Konter und feiner Ablage von Sascha Philippi mit einem Flachschuss von
der Strafraumgrenze den hart erkämpften 2:2-Endstand zu erzielen.
Für den SVR
spielten: Sascha Geier, Paul Dietz,
Peter Smrtschek, Sascha Philippi, Heiko Sauer, Claus Quasdorf, Rene Lauber, Lambert Linhart, Michael Grimm, René
Prohaska, Gerald Naffin, Torben Uhl, Michael Bernert, Alexander Kuhn.